Lichtenrade

Aufgehender Stern des Südens

Diesmal befinden wir uns im südlichen Teil von Tempelhof – in Lichtenrade. Es ist zugleich auch Berlins südlichster Teil. Hier verläuft die Stadtgrenze nach Brandenburg. Die Brandenburger Nachbarn sind Großziethen und Mahlow.

Lichtenrade hat einen charmanten kleinstädtischen Charakter. Da gibt es die Dorfkirche, die am größten Dorfteich Berlins liegt und seinen hübschen alten Bauernhäusern. Um die Weihnachtszeit findet hier übrigens ein sehr romantischer Weihnachtsmarkt statt. Dann gibt es eine hübsche Einkaufsstraße (die Bahnhofstraße) mit vielen kleinen inhabergeführten Geschäften, in der man sich am Wochenende beim Einkaufen trifft und einen kleinen Schnack hält. In den Seitenstraßen der Bahnhofstraße befinden sich einige Schulen und Kitas, Banken und viele Ärzte haben sich hier auch niedergelassen, sodaß stets ein geschäftiges Treiben herrscht.

Am Ende der Bahnhofstraße, kurz vor dem S-Bahnhof Lichtenrade, entsteht derzeit in der „Alten Mälzerei“, einem monumentalen Backsteingebäude, ein neues Kultur- und Bildungszentrum. Hier wird die Volkshochschule genauso wie die Stadtbücherei und einige andere Einrichtungen ein neues Zuhause finden. Der Kiez macht viel für das Miteinander, so gibt es im Frühsommer am Dorfteich „Wein trifft Kunst“ und im Herbst das traditionelle Weinfest in der Bahnhofstraße. Der berühmteste Sohn von Lichtenrade ist der ehemalige regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Er hat im Übrigen auch das Lichtenrader Ulrich-von-Hutten-Gymnasium besucht.

Die Versorgung mit Schulen und Kitas fühlt sich überdurchschnittlich an. Aber das liegt einfach auch daran, daß es in Lichtenrade viele Familien gibt. Es überwiegen Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu dreistöckige Mehrfamilienhäuser. Diese breite Bebauung mit viel grün und einer sehr guten Infrastruktur, machen Lichtenrade so interessant. Von den S-Bahnstationen Lichtenrade, Schichauweg und Buckower Chaussee bringt Sie die S2 direkt bis zum Südkreuz oder zur Friedrichstraße und fährt dann weiter bis nach Buch. Mit dem Auto fahren Sie den Lichtenrader Damm über den Tempelhofer Damm einfach nur gerade aus bis zum Potsdamer Platz. Fahren Sie den Lichtenrader Damm stadtauswärts, dann sind Sie in ca. 15 Minuten auf dem Berliner Ring A10.

Natürlich darf bei meinem Spaziergang das Kulinarische nicht zu kurz kommen. Wer den Sommer schmecken möchte, darf am Eiscafé „Coco Beach“ nicht vorbei gehen. Eine Institution, die auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Hier am Lichtenrader Damm wird das leckere Eis aus natürlichen Zutaten selbst hergestellt. Wenn Sie Lust auf etwas herzhaftes haben, dann kann ich Ihnen den Italiener „Novo Mario“ empfehlen. Feine italienische Küche in modernem Ambiente. Sehr empfehlenswert. Aber es gibt auch tolle Deutsche Küche in Lichtenrade und zwar im Familienrestaurant Reisel. Dies ist nur ein kleiner kulinarischer Ausschnitt, weil es hier hier auch wunderbare Küche aus Indien im Amam gibt, tolles chinesisches Essen im „China-Town“ und und und.

Lichtenrade profitiert zukünftig von der Neueröffnung des Flughafen BER. Es sind mit dem Auto nur ca. 15 Minuten. Das tolle Umfeld und die Nähe zum Airport ist nicht nur für viele Mitarbeiter des Flughafen sondern auch für Mitarbeiter der Firmen, die sich dort ansiedeln hochinteressant.

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